SG-Frauen jubeln nach fantastischer Defensivleistung

 

 

 

Ungeachtet der gro├čen personellen Probleme gewinnt die SG Garitz/N├╝dlingen in Zirndorf

HG Zirndorf ÔÇô SG Garitz/N├╝dlingen 22:27 (7:13). Eine Reaktion war gefragt nach dem ern├╝chternden Auftritt gegen Regensburg (30:33). Und die Reaktion kam. Mit einem Sieg in Zirndorf, der nicht erwartet werden durfte angesichts der aktuellen Personalprobleme. ÔÇ×Das Team war taktisch und mental gut vorbereitet. Und schon bei der Hinfahrt habe ich Entschlossenheit gesp├╝rt bei meinen SpielerinnenÔÇť, sagte Harun Tucovic.

In den Trainingseinheiten unter der Woche hatte der Coach, unterst├╝tzt von Co-Trainerin Karin Wehner, am Abwehrverhalten gefeilt. Ma├čnahmen, die perfekt umgesetzt wurden bei den heimstarken Mittelfranken. ÔÇ×Das war herausragend. Wir haben gut verschoben und abgesichert und immer wieder Druck auf die ballf├╝hrende Spielerin ausge├╝btÔÇť, berichtet Tucovic. Und das mit fairen Mitteln. Die erste von vier Zeitstrafen kassierten die Unterfranken vom souver├Ąnen Schiedsrichter-Gespann erst neun Minuten vor Spielende. Bis zum 4:4 war Zirndorf im Spiel, ehe sich die Spielgemeinschaft auf 7:4 und 12:5 absetzte. Vor allem Nina Barnickel und Carolin Annon ├╝berzeugten auf den Au├čenpositionen mit einer Top-Quote im Abschluss. Auch die Manndeckung gegen Julia Albert brachte die G├Ąste nicht aus dem Konzept. ÔÇ×Wir hatten mit einer Manndeckung gerechnet, aber f├╝r Lisa Wenzke. Daher waren wir darauf vorbereitet. F├╝r Julia ist das indirekt nat├╝rlich eine Anerkennung vom Gegner f├╝r gute Leistungen, wichtige Tore und gewachsenes SelbstbewusstseinÔÇť, sagt Tucovic.

Die sechs Treffer Vorsprung zur Pause waren kein Ruhekissen. Vor allem nicht in fremder Halle. ÔÇ×Wir m├╝ssen lernen, mit einem Vorsprung richtig umzugehen. Erfahrung kann man nicht kaufen. Man muss sich Spiel um Spiel verbessern in der Tempo-Steuerung, in der Dosierung des RisikosÔÇť, so Tucovic. Und nennt als Negativ-Beispiel das Match in Dietmannsried, das nach einer 9:1-F├╝hrung klar verloren wurde. Diesmal wurde Qualit├Ąt in Punkte umgesetzt, weil auch die zweite H├Ąlfte auf konstant hohem Niveau gespielt wurde. Was auch den guten Torh├╝ter-Leistungen geschuldet war. Stephanie Piske hatte begonnen, Pia Kunzmann nach dem Wechsel ├╝bernommen.

Tore f├╝r die SG: Anne Fr├╝h (6/3), Lisa Wenzke (5/1), Carolin Annon (5), Sabrina Kleinhenz (3), Nina Barnickel (3), Julia Albert (2), Anna Kleinhenz (2), Anna-Lena Paech (1).

Quelle: mainpost.de